Balance In Gott - BIG Schritt 1

Menschen sind nicht besonders gut darin, Balance zu halten. Stimmt nicht? Dann versuche einmal auf einem schmalen Balken zu balancieren - vom Dach eines Hochhauses zu einem anderen.

Solange wir uns auf dem Boden befinden, ist das alles kein Problem. Doch sobald der feste Boden unter uns in die Tiefe rückt, spüren wir sehr deutlich, dass der kleinste Schritt aus der Spur uns umbringen kann.
Wie kannst du dich schützen? Mit einem Netz, doppeltem Boden, einem weichen Sprungkissen oder vielleicht einer Abteilung Feuerwehrleute mit einem Sprungtuch, die nicht müde werden, dich im Blick zu behalten.
Du kannst auch die Augen schließen, an etwas Schönes denken und einfach einen Schritt vor den anderen setzen.

Ich stelle fest, dass ich in meinem Leben meist so gelebt habe. Ein Netz ganz weit da unten. Zusätzlich die Augen zu und los. Wird schon gut gehen.
Ging nicht gut.
Balance verloren, gefallen, Augen aufgemacht und erkannt, das Netz ist zu dünn, es wird reißen.
Das Netz riss und der Aufschlag war hart - sehr hart.

In der Welt liegt unser Lebensbalken nicht auf sicherem Boden. Er ist sehr sehr. Der Boden in der Tiefe ist nicht zu erkennen, doch er ist da. Um uns zu schützen, bemühen wir uns mit hohem Aufwand, ein möglichst sicheres Netz zu knüpfen, das hoffentlich hält, wenn einmal ein Schritt daneben geht, ein Windstoß uns aus dem Gleichgewicht bringt, der Balken schmaler wird und unter unserer Last zu zittern beginnt.

So gehen wir über den Abgrund mit geschlossenen Augen, möglichst schöne Bilder im Kopf. Doch auch wenn wir ihn nicht sehen wollen, der Abgrund ist da und auch die nie schlummernde Gewissheit in unserem Herzen darüber, dass er wirklich existiert. Wir schrecken im Schlaf auf, spüren Sorge, Angst und versuchen hektisch etwas zu unternehmen. Oder wir resignieren, wagen keinen Schritt mehr und warten darauf, das der Lebensbalken bricht.

“Fürchte dich nicht!” sagt Jesus über zwanzig Mal im Neuen Testament. Er sagt nicht: “Augen zu und durch!”
Er sagt auch nicht: “Wird schon gut gehen!” oder op Kölsch: “Et hätt noch emmer joot jejange!”

Jesus sagt: “Fürchte dich nicht!” - “Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!” (Matthäus 28,20)

In 2.Samuel 24,14 sagt David zu Gad:
“Mir ist sehr angst! Lass uns doch in die Hand des HERRN fallen, denn seine Erbarmungen sind groß! Aber in die Hand der Menschen lass mich nicht fallen!“

Was auch immer du zu deinem  Schutz und deine Sicherheit unternimmst, es wird nie genug sein. Die Angst im Herzen wird niemals verschwinden.
Allein die Gewissheit, dass Gott stets bei dir ist, er dich mit Wort und Tat über den Lebensbalken führt und seine Hand dich auffängt, wenn du fällst, befreit dich von der Angst. Nur wenn Gott dich begleitet und dich führt, kannst du  mit offenen Augen deine Lebensschritte gehen.

Wenn du in der Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus lebst und die Gewissheit in deinem Herzen trägst, dass Er ganz allein deine Rettung ist, wirst du frei werden von Angst und Sorge. Warum?

Weil Gottes Hand immer

  • unter dir ist, wenn du strauchelst und fällst, um dich zu halten
  • hinter dir ist, um dich zu bewahren, damit niemand dir in den Rücken fällt.
  • vor dir ist, um dir die richtigen Schritte zu weisen.
  • über dir ist, um dich zu beschirmen und dich zu segnen
  • neben dir ist, um dich auf dem richtigen Weg zu halten.
  • um dich herum ist, um dich zu umarmen, zu trösten und zu heilen.

 

Der 1. Schritt in Balance In Gott lautet daher:

Nichts, was wir Menschen unternehmen, wird uns retten, außer unsere Entscheidung für Jesus Christus.
Das ist der erste Schritt, ein Leben in Balance zu leben.